virtualpixel.de speichert nicht!
Datenschutz ist wichtig und persönliche Daten definitiv schützenswert. Ich bin selbstverständlich ein großer Befürworter der ganzen Thematik. Doch wie heißt es so schön: Man solle sich doch lieber mal an die eigene Nase fassen!
Ganz im Sinne dieses Spruches, habe ich mal geschaut was auf diesem Server und dem WordPresssystem so alles gespeichert wird und eigentlich gar nicht gespeichert werden muss. Dazu gehörten WordPress Stats, Google Analytics, Google Adsense und der Webserver Apache an sich. Also ran an den Speck.
Über das Apachemodul mod-removeip wird automatisch das Apachelog anonymisiert. Unter Ubuntu ist es das Paket libapache2-mod-removeip. Nach einem anschließenden Neustartes des Server, sind die IP-Adressen aus den Logs verschwunden.
Die Google Adsense Anzeigen, die ich vor kurzem erst eingeführt habe, sind nun wieder entfernt. Es bringt zu wenig Geld und stört mein ästhetisches Auge einfach zu sehr.
Bleiben noch WordPress Stats und Google Analytics. Beides wurde nun gegen das selbst gehostete Statistiksystem Piwik getauscht, welches eine OpenSource Alternative zu Google Analytics ist in der neuesten Version ebenfalls die IP Adressen anonymisiert.
Damit werden nun auf virtualpixel.de keine personenbezogenen Daten mehr gespeichert und ihr könnt in Ruhe weiterlesen.
(Achja, auf Planetenblogger.de werden in dem Zuge auch keine personenbezogenen Daten mehr gespeichert.)

Radfahrer, Jogger, Fachinformatiker, Internetjunkie, 1983er, Blogger, HuWAG, Applejünger, Nichtraucher, Canon 450D, iPhone, Hannover, Schokolade, Californication, Friends, HIMYM, Dexter, TAAHM, Linux




Kommentare (4)
Danke für die Sache mit dem Apache Modul, das wusste ich noch nicht.
Und natürlich Danke für den Backlink ;)
Du kannst mit dem WordPress Plugin WP-Piwik übrigens die Statistiken direkt im WordPress Backend anschauen!
@matthias schon längst geschehen, aber danke für den Tipp!
Ich verstehe zwar nicht ganz genau, warum Piwiki nicht einfach die Hashwerte der IP-Adressen speichert. In jedem Fall hast hier eine vorbildliche, nachahmenswerte Entscheidung getroffen.
Ich finde generell, dass Webseiten inzwischen viel zu viele fremdgehostete Dienste verwenden. Selbst die Links zu SocialBookmarken-Seiten werden oft bei Drittanbietern gehostet. Facebook und Co. können so quasi Lückenlos die Bewegungen vieler Internetnutzer verfolgen.
Davon abgesehen verlangsamen viele Scripts und Flash-Objekte die Webseiten. Ein sehr schönes Gegenbeispiel stellen die Blogs von spin.de dar. Dort werden YouTube-Videos nicht direkt eingebunden sondern erst durch eine statische Vorschaugrafik repräsentiert. Erst wenn der Nutzer diese anklickt, wird das Objekt geladen und eingeblendet. So werden für Nutzer, die nicht an den Videos interessiert sind, nicht nur Traffic und CPU-Last gespart, sondern auch die für YouTube verfügbare Menge an Nutzerdaten geschmälert.
Statt der unschönen, nicht-profitablen und oft irrelevanten Adsense-Werbung könntest du doch AdBard-Werbung anzeigen. AdBard richtet sich an Werbetreibende und Webseitenbetreiber, die sich mit freier Software beschäftigen. Die Werbung dort besteht nur aus einem kleinen (afaik ausschließlich) statischem Bild und einem kurzen Text darunter. Jede Seite darf nur einen dieser Blöcke anzeigen. Diese passen ganz gut unter Navigationsleisten.
Zwar ich persönlich finde mit den IP und Datenbezogene Daten für übertrieben, aber vorsichtshalber habe auch mein Analytics umgestellt, so dass ich ein kleines PHP Script zwischengeschaltet habe, der Benutzer IP durch Server IP ersetzt, damit geht zwar örtliche Zuordnung futsch, aber alle anderen Daten wie Browser, Auflösung und so weiter bleiben erhalten.
Piwik habe ich gar nicht ausprobiert, da ich einiges negatives, wie z.B. Perfomanceprobleme, darüber gelesen habe.